Zwischen 2026 und 2030 stehen laut Institut für Mittelstandsforschung Bonn rund 186.000 Unternehmen im deutschen Mittelstand zur Übergabe an. Die auffälligste Zahl dabei stammt aber nicht von der Bewertung. Nach KfW-Daten nennen 69 Prozent der Inhaberinnen und Inhaber das Finden eines geeigneten Nachfolgers als größte Hürde, nicht den Preis, nicht die Steuerstruktur.

Warum die Zahlen zweitrangig sind

Wer selbst aufgebaut hat, was übergeben werden soll, weiß: Eine Bewertung lässt sich verhandeln. Vertrauen nicht. Die Frage, die vor jedem Vertrag steht, lautet nicht „Wie viel ist es wert?“, sondern „Wer versteht, was hier eigentlich entsteht?“

Genau hier liegt die eigentliche Lücke im Markt: nicht an fehlenden Interessenten, sondern an fehlender Gelegenheit, sich kennenzulernen, bevor verhandelt wird.

Partnerschaften vor Pitches

Die belastbarsten Übergaben entstehen selten aus einem einzelnen Termin. Sie entstehen dort, wo sich zwei Menschen über Zeit begegnen, in Gesprächen, die zunächst nichts mit einer Transaktion zu tun haben. Wer sich schon kennt, wenn die eigentliche Frage kommt, trifft sie mit einer ganz anderen Gewissheit.

Ein Raum, in dem sich das entwickeln kann

Im Members Gateway Business Club treffen Unternehmerinnen und Unternehmer aufeinander, die genau diese Fragen bewegen, nicht als Verkaufsgespräch, sondern als Austausch unter Ebenbürtigen. Zweimal im Monat, in Runden von maximal zwölf Teilnehmern, kuratiert bei der Aufnahme in den Club. Was daraus entsteht, lässt sich nicht erzwingen. Aber der Raum dafür lässt sich schaffen.

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